
Beim Fetttransfer an das Gesäß – umgangssprachlich Brazilian Butt Lift oder kurz BBL – wird Eigenfett aus Bauch, Flanken oder Oberschenkeln entnommen, gereinigt und in das Gesäß transplantiert. Das Ergebnis: ein natürlicheres Volumen als mit einem Silikonimplantat, eine gleichzeitige Verbesserung der Körperkontur in der Entnahmezone und kein Fremdmaterial im Körper.
Ideal ist ein BMI zwischen 22 und 28 mit ausreichend Spenderfett an Bauch, Taille oder Oberschenkeln. Sehr schlanke Patientinnen ohne Fettdepot sind keine guten Kandidaten – sie sollten ein Implantat in Betracht ziehen. Sehr adipöse Patientinnen (BMI über 32) sollten zuerst Gewicht reduzieren, damit das transplantierte Fett stabil bleibt.
Tag 1: Anreise, Beratung, präoperative Untersuchungen, Markierungen. Tag 2: Operation in Vollnarkose, Dauer zwei bis drei Stunden, Krankenhausaufenthalt eine Nacht. Tag 3–8: Hotel mit Lymphdrainage und Nachkontrollen. Tag 9: Rückreise möglich. Die ersten acht Wochen zu Hause sind entscheidend: kein Sitzen auf dem Gesäß, Kompressionswäsche, keine intensive Diät.
Sechzig bis siebzig Prozent des transplantierten Fetts überleben die ersten acht Wochen und bleiben dauerhaft erhalten. Das heißt: Wenn 800 ml pro Seite injiziert werden, bleiben 480 bis 560 ml. Chirurgen, die „neunzig Prozent Einheilung" versprechen, sind entweder unehrlich oder überinjizieren riskant.
Dr. İnalöz arbeitet ausschließlich subkutan (nicht intramuskulär). Die eingesetzten Kanülen sind starr und mindestens 4 mm dick – so lässt sich ein versehentliches Eindringen in tiefere Venenplexus vermeiden. Diese Technik entspricht den Richtlinien der internationalen Fachgesellschaften seit 2018.
Der Fetttransfer an das Gesäß beginnt bei etwa €3.900 und enthält: OP, Anästhesie, eine Nacht Klinik, sieben Nächte Partnerhotel, alle Transfers, Dolmetscher, Kompressionswäsche und zwei manuelle Lymphdrainagen. Bei vergleichbarer Ausstattung kostet der Eingriff in Deutschland €8.500 bis €12.000.
„Injizieren Sie ausschließlich subkutan?" „Welche Kanülenstärke verwenden Sie?" „Wie viele BBL führen Sie pro Jahr durch?" „Ist Ihre Klinik JCI-akkreditiert?" „Was passiert, wenn die Einheilungsrate niedriger ausfällt?" Wenn eines dieser Themen unklar beantwortet wird, suchen Sie weiter.